Hundeaugen mit Pastellkreide – Petra Neuhaus


Hundeaugen mit Pastellkreide – Petra Neuhaus

Homepage der Künstlerin:http://www.petras-tierportraits.de/

Petra Neuhaus, bekannt für Ihre ausdrucksstarken und detaillierten Tierportraits gibt uns einen kleinen Einblick in die Entstehung eines Tiermotivs, vielen herzlichen Dank!

Hundeaugen sind Augen, die aus der Seele kommen,
aus dem tiefsten Inneren von einem Tier.
Hundeaugen tragen alle Liebe in sich, die es auf dieser Welt gibt
und schenken sie Dir.

Ausschnitt aus einem Gedicht, Verfasser unbekannt

Vorzeichnen mit Bleistift

Markante, helle Stellen mit weiss vorzeichnen

Fellfarbe unterlegen, grob vorstricheln, helle und dunklere Bereiche, immer von hell ins dunklere gehen, aber noch kein schwarz verwenden.

Nun die dunkleren Farben leicht darüber legen, mit einem Pinsel die Farben leicht ineinander wischen und dann wieder entweder hell oder dunkel nachstricheln. Immer in Wuchsrichtung des Felles stricheln.


Nun kommt schwarz, der Kontrast. Damit aber immer sehr vorsichtig sein. Stellen, die richtig schwarz erscheinen, mit mehr Druck auf das Papier bringen (Pigmente einarbeiten). Stellen die Grautöne haben sollen, nur ganz leicht aufbringen. Man kann mit einem weissen Stift darüber gehen und den Ton mischen, den man braucht.

Mit einem Papierwischer die Farben ineinander verblenden. Wichtig auch hierbei: immer in Wuchsrichtung.

Die Pupille und alles was schwarz bleiben soll in das Papier einreiben. So wird vermieden, dass die schwarzen Pigmente die Leuchtkraft der Iris wieder nehmen.

Die meisten Hundeaugen haben einen dunkleren äusseren Irisring. Hier verwende ich Sepia dunkel.

Für die Augenfarbe (Iris) benutzte ich Rotbraun dunkel von Jaxell, die ich sternförmig aufgebracht habe. Weiche Kreiden haben immer eine höhere Leuchtkraft als Harte, darum verwende ich für Stellen, die Leuchten sollen, immer die Kreiden und nicht die Stifte.
Mit dem Papierwischer von dem dunklen Rand aus ins hellere ziehen, auch von der Pupille aus zum Rand, aber sternförmig. Auch die Lichtpunkte werden ganz leicht verblendet, damit der Übergang natürlich wirkt.

Das sogenannte Finish. Nun werden noch hier und da mit einem weissen und auch schwarzen Stift ein paar Striche gesetzt und in das Auge mit einer sehr fetten Kreide von Schminke (brauner Ocker) ein Hauch von Farbe aufgegeben, die ich ganz leicht eingearbeitet habe. Das sind zwar nur Krümel oder Punkte, bringen aber den Effekt, dass das Auge leuchtet.


Voilá


Petra Neuhaus

Homepage der Künstlerin:
http://www.petras-tierportraits.de/


Mein Name ist Petra Neuhaus, und meine Große Liebe ist die Tierportraimalerei.
In meiner frühsten Jugend haben mich Tiere begleitet und fasziniert und schon damals wollte ich jedes Detail in einem Bild erfassen.
In den späten 80.er lebte ich mehrere Jahre in einem Künstlerhaus einer bekannten Oldenburger Malerin. Diese Zeit prägte nachhaltig meinen Blick für die große Vielfältigkeit der Kunst. Für mich habe ich die Pastellkreide als das Malmittel entdeckt um das Fell meine Tierportraits so lebensecht da zu stellen, Die natürliche seidige Textur der Kreiden lässt die Tiere lebendig wirken.
Viele meiner Kunden möchten eine liebevolle und bleibende Erinnerung an ihr geliebtes Haustier.
Die Auswahl der Fotovorlagen ist dabei für mich sehr wichtig, da ich nur von dem Foto ausgehen kann.
Mein Anspruch ist, das jeder sein Tier in meinem Portrait erkennt, nicht irgend ein Hund , sondern dieser spezielle Hund mit dem so typischen Ausdruck.
Der schönste Lohn sind dann die leuchtenden Augen, wenn sie mir sagen : Genau das ist er…..
Die Erfahrung auf zahlreichen Ausstellungen in meine Region zeigen
sehr deutlich, das Besucher der lebendige Blick meiner Tiere am meisten
beeindruckt… die Augen sind der Spiegel der Seele…den gilt es ein zu fangen.

Dieser Beitrag wurde unter Pastellkreide, Zeichnen abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.